Archiv für den Monat: Januar 2021

Jennys Neujahrsidee: Veganuary – Update

In meinem letzten Beitrag habe ich davon berichtet, als diesjährigen Neujahrsvorsatz vegan in den Januar zu starten.

Nachdem der Januar nun fast vorbei ist – die Zeit rast *einenEuroinsPhrasenschweinwerf* – wird es Zeit für eine erste kleine Zwischenbilanz:

  • Ja, ich halte bis jetzt durch. Wobei durchhalten zu negativ klingt. Die vegane Ernährung macht mir Spaß, mir fehlt an nichts und ich fühle mich wohl in meinem Körper
  • Nein, es ist nicht schlimm
  • Nein, die Ersatzprodukte stecken nicht voller Chemie und sind nicht ohne Ende verarbeitet
  • Nein, es ist kein Haufen an Mehrarbeit, weil ich vorher schon fast täglich frisch gekocht habe
  • Ja, ich kann mir vorstellen, mich mit Ausnahmen weiterhin vegan zu ernähren
  • Nein, ich möchte niemanden bekehren – Chacun à son goût
  • Nein, ich verhungere nicht

In diesem Sinne: Ich halte euch auf dem Laufenden, ohne zu bekehren. 🙂

Ideen gegen die Langeweile

Vorab: Ich habe (noch) keine Langeweile. Das liegt aber bestimmt zum einen daran, dass ich Hobbies habe, denen ich auch in Zeiten von Corona, eventuellen Ausgangsbeschränkungen und geschlossenen Freizeitstätten nachgehen kann. Zum anderen habe ich mir aber auch mehrmals Gedanken darüber gemacht, was ich mit meiner Freizeit gerade so anstellen könnte.

  1. Schon einmal darüber nachgedacht, einen Blog zu erstellen?
  2. Aufräumen und Ausmisten. Das musste ja kommen. Aber das ist doch auch eine prima Gelegenheit! Den Kleiderschrank, die Bücherregale, den Schrank im Wohnzimmer. Die Kiste mit den sieben Sachen. Den Geldbeutel. Natürlich nicht alles auf einmal. Aber warum nicht z.B. eine Viertelstunde am Tag?
  3. Beim Schreiben von “das musste ja kommen” kam mir eine weitere Idee, die ja kommen musste: Steuererklärung. Entschuldigung, ist nur halb ernst gemeint.
  4. Einfach mal etwas neues ausprobieren. Ich habe z.B. im Januar einfach mal Baguette gebacken. Man konnte es sogar essen. Nächste Stufe: Zwölfstöckige Torte. Oder einfach noch einmal Baguette.
  5. War da nicht das eine Zimmer, das man seit einem Jahr neu streichen oder tapezieren möchte? Und wenn das Zimmer sowieso ausgeräumt werden muss: Siehe Punkt 2.
  6. Es kommen auch wieder andere Zeiten. Wie wäre es mit Urlaubsplanung? Vorfreude ist die schönste Freude. Oh je. Schon wieder “das musste ja kommen”. Ich höre jetzt damit auf, versprochen.
  7. Schuhe an, raus aus dem Haus und eine Runde gehen. Klingt einfach, ist es auch. Und bringt einen auf andere Gedanken.
  8. Ein Videoabend mit Freunden. Lässt sich je nach technischer Ausstattung auch zum Spieleabend machen. Ist zwar nicht so wie sonst, aber macht auch Spaß.
  9. Sich ein Indoor-Hobby suchen. Ich bin wie gesagt bereits versorgt und habe eher das Problem zu vieler Interessen. Die Möglichkeiten sind so vielfältig. Eine neue Sprache lernen? Fernstudium oder Weiterbildung? Kochen? Yoga? Kraftsport mit Eigengewicht? Schreiben? Lesen? Musizieren?
  10. Je schneller man sich mit einer neuen Situation abfindet, umso besser kommt man mit ihr klar. Einer meiner Lieblingssprüche. Denn ich finde, da steckt viel Wahrheit drin.

Neujahrsidee 3: Mehr Konsum

Mehr was? Wollte ich nicht eine Konsumdiät machen? Ja, nur ist es strenggenommen keine Konsum-, sondern eine Kaufdiät. Ich möchte nichts neues kaufen, sondern das konsumieren, was ich schon habe. Und wenn ich darüber nachdenke, habe ich eine Menge.

Da ist das unbenutzte Parfüm, das seit Jahren im Badschrank steht. Oder die Kernseife (ohne Parfüm, das gibt es tatsächlich noch). Stattdessen kaufe ich mir neues Duschgel. Ich habe auch noch einige Bücher, die mich wirklich interessieren. Angerührt habe ich sie aber noch nicht. Wenn dann nur, um sie von einem Regal in das andere zu stellen.

Warum eigentlich? Das weiß ich selbst nicht so genau. Warum brauche ich nicht erst auf, was ich bereits besitze? Es ist ja nicht so, dass mich die Gegenstände nicht interessieren, oder meinen Geschmack nicht treffen. Im Gegenteil. Die Antwort kann für mich nur sein: Weil ich zu viel davon habe. Die Konsum-, pardon, die Kaufdiät wirkt dem in die eine Richtung entgegen. Die andere gehe ich an – ich verbrauche erst einmal das, was ich habe.

Neujahrsidee 2: Kostenüberblick

Nachdem mit der Konsumdiät als Neujahrsidee 1 der Anfang gemacht wurde, kommt nun auch bereits die zweite Idee. Diese ist eigentlich langweilig und bürokratisch. Aber auch enorm hilfreich: Die Aktualisierung meiner eigenen Kostenübersicht.

Wann wird eigentlich welche Versicherung abgebucht? Und welcher Betrag ist dabei fällig? Sind die Verträge eigentlich noch zeitgemäß? Zur Beantwortung dieser Fragen muss man bereits ein wenig in die Thematik eintauchen. Das birgt aber auch Verbesserungspotenziale in sich. Zum Beispiel besser zur eigenen Lebenssituation passender Schutz, oder geringere Beiträge durch einen Wechsel. Oder gar der Wegfall einer Versicherung, zum Beispiel weil es den versicherten Gegenstand gar nicht mehr gibt.

Mein primäres Ziel ist es, mit meiner Kostenübersicht genau darüber Bescheid zu wissen, welche Fixkosten ich im Monat habe. Und worauf ich verzichten kann, beziehungsweise wo ich ggf. einsparen könnte. Auch stolpere ich hier und dort einmal über eine Aufgabe, die eigentlich sofort angegangen werden kann. In dieser Runde habe ich nicht nur meine Übersicht aktualisiert, sondern quasi nebenbei noch eine Versicherung gekündigt und den Mobilfunkanbieter gewechselt.

Einen guten Start in das neue Jahr!

Jennys Neujahrsidee: Veganuary

Es ist der Klassiker um die Jahreswende: Neujahrsvorsätze! Mit dem Rauchen aufhören, mehr Sport treiben, abnehmen etc.

Eigentlich bin ich kein Fan von Neujahrsvorsätzen und meistens sind es auch die genannten klassischen Vorsätze, die bei den meisten Menschen zum Scheitern verurteilt sind. Warum? Weil man „es halt so macht, und sich was vornimmt.“ Was viele dabei vergessen: Man muss dafür bereit sein, etwas zu ändern und seine Vorsätze auch zu realisieren. Beispielsweise habe ich vor ein paar Jahren, in einem November, mit dem Rauchen aufgehört. Einfach, weil ich wusste, dass ich nicht so konsequent wie Thomas sein kann, und diesen Vorsatz als Neujahrsvorsatz schaffen werde.

Mit dem Gedanken, mich zumindest eine Zeit lang vegan zu ernähren, spiele ich in der Tat aber schon seit Längerem. Diesen Vorsatz werde ich also nicht realisieren, weil der 1. Januar ansteht, sondern weil er wohlüberlegt ist. Ich werde berichten, wie der Veganuary bei mir läuft bzw. gelaufen ist. Und nein, ich möchte hier niemanden bekehren. Jeder darf sich so ernähren, wie er möchte. In diesem Sinne wünsche ich allen – mit und ohne Vorsätze – einen guten Start ins neue Jahr. 2021 kann nicht schlimmer als 2020 werden, seid dankbar für die schönen Momente mit den Menschen, die euch am Herzen liegen. Und last but not least: stay positive and test negative 🙂