Archiv für den Monat: April 2021

Sie werden so schnell groß… die Zweite

Nachdem mir Thomas heute früh zum Blog-Geburtstag gratuliert hat, lasse ich es mir natürlich nicht nehmen, am 1. Geburtstag unseres Blog-Babys ganz wehmütig zu werden. Natürlich hatte ich den Geburtstag auf dem Schirm, ich bin doch keine Blograbenmutter… *hust*

Was vor einem Jahr für mich als eines meiner neuen Corona-Hobbys begonnen hat, verstetigt sich nun so langsam. Und schön zu wissen, dass wir immer noch neue Ideen haben und sich dabei nicht alles um das große C dreht.

In diesem Sinne, Party hard und auf die nächsten Jahre. Btw: Thomas, soooo lange ist auch nicht mehr bis zu unserem 20-Jährigen 🙂

Sie werden so schnell groß…

Liberal Minimal wird heute ein Jahr alt, der erste Geburtstag unseres Blogs! Wie schnell die Zeit vergeht. Nicht immer fliegen einem die Ideen zu, aber fast immer findet sich letztendlich der ein oder andere Gedanke, über den es sich aus unserer Sicht zu schreiben lohnt.

Wir verändern uns. Wir denken nach, wir orientieren uns neu. Darüber zu schreiben, mal mehr, mal weniger, macht nach wie vor großen Spaß. Und wir sind gespannt, wohin die Reise geht.

Ich habe damit begonnen, zu meditieren

Es gibt immer wieder Phasen, in denen mein Kopf nicht so spielt, wie ich das möchte. So habe ich in jüngster Vergangenheit mehrfach von Erlebnissen und Momenten der Vergangenheit geträumt, von denen ich eigentlich dachte, ich hätte sie hinter mir gelassen. Damit es etwas greifbarer wird: Von Momenten bzw. Situationen, die für mich sehr verletzend und/oder belastend waren. Und die mich scheinbar noch immer prägen und beschäftigen.

Da dachte ich mir: Wenn mir weniger vollgestopfte Regale, Struktur und Übersicht in Finanzen, Arbeit und organisatorischen Dingen gut tun – mit einem Wort Einfachheit, wenn auch in vielseitiger Form, dann doch auch sicher meinem Hinterstübchen. Daher lese ich gerade ein Buch über Meditation.

Ist die Besinnung der Weg, schlechte Erinnerungen hinter sich zu lassen und besser damit umgehen zu können? Ich bin sehr gespannt und offen für diese für mich neuen Anregungen.

Vegan – Klappe, die zweite

Nachdem ich meinen veganen Januar, den Veganuary hatte und diesen sogar ohne bleibende Schäden (Achtung Ironie!) überstanden habe, bin ich seit dem Ersten dieses Monats wieder ohne tierische Produkte unterwegs.

Warum? Die letzten Wochen war ich weniger fit als normalerweise. Müde, erschöpft und antriebslos. Ob das einfach nur die normale Frühjahrsmüdigkeit, nur ein wenig stärker ist, weiß ich nicht. Aber da ich mich im und nach dem veganen Januar fitter und besser als vorher gefühlt habe, habe ich beschlossen, den Versuch erneut zu starten. Langweilig wird mir dabei auch nicht, drei Monate weiter im Kalender haben schon wieder ganz andere Lebensmittel Saison.

Und falls mir der Versuch nicht hilft, wird er zumindest kein weiteres Mal schaden. Ich werde berichten.

Sehnsucht nach Draußen

In diesen Tagen schiebe ich einen regelrechten Blues. Die auch nach … wie lange geht das eigentlich schon mit Corona? Jedenfalls auch die nach vielen, vielen Monaten noch bestehenden, eher noch tiefergehenden Einschränkungen nerven mich gerade massiv. Zwar bin ich stets brav, aber es fällt schwer. Zumal ich nicht wirklich den Eindruck habe, dass unsere Landesvertreter und deren Verwaltungsapparat Herr der Lage sind. Aber Halt, auf diesem Blog soll es nicht um Politik gehen.

Wo waren wir also? Ach ja, der Blues. Mich zieht es raus. Wie gern würde ich mein Zelt samt Schlafsack in den Rucksack werfen. Noch etwas Kleinkram dazu, vieles braucht man ohnehin nicht. Und dann ab. Wohin? Spontan zieht es mich nach Skandinavien. Lediglich mit einer groben Himmelsrichtung als Ziel losgehen. Übernachten, wo es einem gefällt. Immer an der frischen Luft.

Das Schreiben dieser Zeilen und die damit einhergehenden Bilder in meinem Kopf machen mir Hoffnung. Oder verstärken sie den Blues? Nein nein, Hoffnung. Ja genau.