Die beste Optimierung: Ein eigener Werkzeugkasten

Ich oute mich als einen Menschen, der in seinem Leben schon zahlreiche Ratgeber gelesen hat. Wie man richtig aufräumt, wie man effizient arbeitet. Wie man sich selbst in verschiedensten Bereichen optimiert. Mittlerweile hab ich eine für mich entscheidende Sache gelernt: Ich lasse mir von keinem Ratgeber mehr erzählen, was mich zufriedener, oder mein Leben besser macht. Denn das sollte ich ja eigentlich selbst wissen.

Natürlich muss ich hier differenzieren. Durch einen Ratgeber zu fachlichen Themen kann ich mich weiterbilden, mein Wissen vertiefen oder mir zukünftig bestimmte Aufgaben erleichtern. Tatsachen, zum Beispiel aus der Trainingslehre, sind eben Tatsachen. Und wenn ich falsch trainiere, erreiche ich mein Ziel nicht. Oder schade mir gar selbst.

Meine Ablehnung geht eher in die Richtung der Versprechungen “Zufriedener in x Schritten”, “Wie Sie zu sich selbst finden” etc. Woher möchte ein mir fremder Mensch denn wissen, wie mein Kopf tickt? Stattdessen mache ich mir meine eigenen Gedanken. Hierbei versuche ich auch, mir gegenüber eine gewisse Objektivität walten zu lassen.

Stört mich eine Eigenschaft an mir, kann ich die Änderung angehen. Ich kann versuchen gegenzusteuern, Bewusstsein für etwas zu erlangen, Gewohnheiten zu ändern oder meinen Sturkopf sinnvoll einzusetzen. Ich verfüge über meinen eigenen Werkzeugkasten. In vielen Fragen des Lebens brauche ich keinen Ratgeber mehr.

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