Digital Minimal – Kahlschlag

Wie in den letzten Beiträgen zum Thema digitaler Minimalismus beschrieben, habe ich in der Vergangenheit schon sehr viel von meinem System gelöscht. Auch kopiere ich nicht wahllos neue Inhalte auf mein System. Dennoch horte ich nach wie vor Daten. Da mich das selbst etwas nervt, habe ich mich zu einem Experiment entschlossen. Ich habe einfach meinen Rechner neu aufgesetzt. Da ich ein automatisiertes Backup verwende, konnte ich das sogar spontan tun.

Auf das neue System kommt nur das, was ich wirklich benötige. Wenn ich einen solchen Bedarf habe, stelle ich die entsprechenden Daten aus meinem Backup wieder her. Ich bin gespannt, was sich nach einigen Monaten wieder auf meinem System befindet. Ich vermute, es wird nicht besonders viel sein. In der ersten Woche war es neben meiner Passwortdatenbank eigentlich nur der Dokumente-Ordner (den ich bei der Gelegenheit auch noch einmal ausgemistet habe).

Aber welchen konkreten Nutzen hat man von einer solchen Aktion? In meinem Falle spielt der Gewinn an Speicherplatz nicht wirklich eine Rolle. Denn schon zuvor hatte ich den mir zur Verfügung stehenden Speicherplatz nicht annähernd gänzlich verwendet. Das System startet aber wieder deutlich schneller. Außerdem müssen seltener Aktualisierungen installiert werden, da einfach wieder weniger Software vorhanden ist.

Zu guter Letzt habe ich durch das beschriebene Vorgehen nun wirklich nur das, was ich benutze und benötige. Noch schnelleres Finden, denn von Suchen kann man endgültig nicht mehr sprechen, ist die Folge.

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