Drei Monate Corona-Krise – ein persönlicher Rückblick

Nach nunmehr knapp drei Monaten allgegenwärtiger Präsenz von COVID-19 in Alltag und Medien habe ich gedanklich einige Schlussfolgerungen für mich selbst gezogen. Das Wichtigste zu allererst: Die Menschen um mich herum und auch ich selbst sind gesund. Daher habe ich das Glück, über folgendes nachdenken zu können.

Mehrfach habe ich in meinem Umfeld von Ängsten vor oder aufgrund von Verlust der Beschäftigung, Kurzarbeit und Bedenken hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung gehört. Davor sind nur die wenigsten wirklich sicher. Man kann aber versuchen, die potenziellen Auswirkungen auf das eigene Leben möglichst gering halten. Keine Finanzierungs- oder Leasing-Verpflichtungen in Verbindung mit geringen fixen Ausgaben schaffen finanziellen Spielraum und lassen das eventuell notwendige Überbrücken wirtschaftlich schwerer Zeiten besser zu.

Oft hat man Ideen und Pläne, die aber im Alltag nicht den notwendigen Raum bzw. die entsprechende Priorität genießen. Man würde gerne etwas tun, macht es aber dann doch nicht. Da der Alltag nun plötzlich Einschränkungen unterlag, suchte ich in den eigenen vier Wänden neue Beschäftigungen für die gewonnene Zeit. Eine davon ist die Realisierung dieses Blogs.

Ganz automatisch verbringt man mehr Zeit und redet auch mehr miteinander. Daraus entstanden zum ersten Mal seit langem wieder grundsätzliche Gespräche hinsichtlich Gestaltung der Zukunft. Bietet sich hier die Chance, wieder etwas mehr Enthusiasmus und Dynamik in die eigene Beziehung zu bringen?

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