Ein Glas Wein mit Jennifer

Jennifer und ich hatten die Idee, für den jeweils anderen Fragen zum Thema Minimalismus und Reduktion aufzuschreiben. Hier also im ersten Teil meine Antworten auf Jennifers Fragen. Ihre Antworten auf meine Fragen finden sich hier.

Wie kam es dazu, dass du damit begonnen hast, dich mit dem Thema Minimalismus zu beschäftigten?

Da kamen verschiedene Dinge zusammen. Ich weiß noch, dass eine Dokumentation mein grundlegendes Interesse für das Thema geweckt hat. Darin wurden auch verschiedene Blogs und Bücher genannt, von denen ich mir dann einige zu Gemüte führte.

Ich fand es faszinierend und bewundernswert, mit welcher Konsequenz manche das Konzept des Minimalismus leben. Auch wenn mir manche Ansätze zu radikal sind. Ich möchte ja nicht zwanghaft jeden Gegenstand aus dem Haus werfen. Vielmehr fühlte ich mich dabei erwischt, viele Dinge zu besitzen, die ich nicht mehr brauche. Oder die ich noch nie gebraucht habe. Der Gedanke, die Anschaffung genau solcher Dinge zukünftig zu lassen, brachte mich dann dazu, mich mit dem Thema zu befassen.

Damit einhergehend kamen dann die ersten positiven Nebeneffekte. Das befreiende Gefühl beim Verschenken, Verkaufen und Entsorgen zum Beispiel. Oder die finanzielle Ersparnis, weil einfach weniger gekauft wird. Diese haben mich motiviert, in dieser Hinsicht weiter an mir selbst zu arbeiten und Gewohnheiten zu hinterfragen. Es dauerte nicht allzu lange, bis das Thema auch in anderen Bereichen Einzug hielt. Oft fühle ich mich mit weniger wohler. Ich vermute, die meisten Menschen finden wie ich den Einstieg in das Thema im materiellen Bereich.

Wie denken andere über deine Einstellung zum Thema Minimalismus? Gibt es jemanden in deinem Umfeld, der das gar nicht nachvollziehen kann bzw. belächelt?

Für viele Menschen in meinem Umfeld ist das glaube ich gar nicht direkt ersichtlich. Ich lebe ja nicht in einem Tiny House und lehne jeden Konsum kategorisch ab. In meinem Fall sind es eher viele Kleinigkeiten, bei denen ich einfach anders ticke, als die Mehrheit.

Gerade anfangs hatte ich aber das Gefühl, dass manche Menschen meine Gedanken dazu nicht ernst nehmen. Vielleicht hielten sie es auch nur für eine vorübergehende Phase. Damit habe ich aber kein Problem, ich möchte niemanden bekehren.

Beschreibe den positiven Effekt des Minimalismus’ für dich in einem Satz.

Mehr Zeit, Energie und Geld für das zu haben, was mir wichtig ist und Freude bereitet.

Ein Gedanke zu „Ein Glas Wein mit Jennifer

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