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Ich muss gar nichts – Druck minimieren

Ich muss heute Abend noch zum Sport, weil ich sonst nicht im Pensum bin. Egal, ob ich mir das Pensum selbst vorschreibe, oder ob von außen Druck aufgebaut wird. Dann hab ich halt Kopfschmerzen, bin erkältet und absolut nicht motiviert, aber ich sollte halt trotzdem gehen!

Ich muss mich mal wieder bei FreundIn xyz melden, weil es schon wieder 5 Wochen her ist.

Ich sollte unbedingt heute noch einkaufen gehen – auch wenn nicht alles dringend benötigt wird und ich noch locker 2 Tage über die Essensrunden komme.

Und zum krönenden Abschluss das Nonplusultra-Argument: Ich muss dieses oder jenes tun, weil sich das so gehört, weil das alle so machen und weil es immer schon so war!

Aber was, wenn ich darauf keine Lust habe? Was, wenn mir die – teils selbst – auferlegten Verpflichtungen Bauchschmerzen bereiten? Was, wenn ich mich einfach besser fühle, wenn ich einen Gang zurückschalte, in mich rein höre und ganz egoistisch sage, dass ich mal Fünfe gerade sein lasse?

Geht davon die Welt unter? Nein!

Es tut gut, die Worte „soll“ und „muss“ aus seinem Wortschatz zu streichen. Du bist gut und ausreichend, genau so, wie du bist. Und nein, man muss eben nicht immer 100 % geben.

Auch Druck und falsches Pflichtgefühl lassen sich minimieren.