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Es wird Herbst. Und dunkel – Teil II

Der goldene Herbst kommt. Das Laub färbt sich bunt, und gerade die Pfalz zeigt sich von ihrer schönsten Seite. Bunte Weinberge, nebelverhangene Landschaften, Kastanien, Kürbissaison, (neuer) Wein, Zeit für lange Wanderungen und Spaziergänge.

Nur schade, dass sich das Wetter in den letzten Tagen doch nicht in bester Postkartenmotivmanier gezeigt hat. Es ist kalt, regnerisch, düster und ich bin nicht fit.

Vielleicht hilft es mir aber, wenn ich mich Thomas‘ Vorsatz anschließe und versuche, mich von der dunklen Jahreszeit nicht runterziehen zu lassen. Das schlechte Wetter wurde genutzt, um die aufgeschobenen Aufgaben abhaken zu können. Und die Tage, an denen es doch noch schön wird, werde ich nutzen, um in der Natur zu sein und doch ein wenig von diesem goldenen Herbst mitzubekommen.

Meine liebste Jahreszeit wird der Herbst nie sein, aber im Vergleich zum Sommer hat es jede Jahreszeit bei mir schwer. Aber bevor ich den endgültigen Herbstblues bekomme, versuche ich das Beste aus ihr zu machen.

Es wird Herbst. Und dunkel.

An diesem Wochenende ist es schon deutlich zu spüren: Der Herbst kommt. Und während die einen von den schönen Farben der Wälder reden, versuche ich, nicht depressiv zu werden. Ich hasse Herbst. Und Winter erst Recht. Zugegeben, die erwähnte Farbvielfalt im Wald sieht wirklich schön aus. Aber das war es dann auch schon. Denn nun kommt bald wieder die Zeit, in der man im Dunkeln zur Arbeit geht und auch nach Hause kommt. Die berühmte dunkle Jahreszeit. Die kalte Zeit. Wenn es wenigstens Schnee geben würde. Aber die letzten Jahre hat es eigentlich nur geregnet. Regen und Kälte, eine der ekelhaftesten Kombinationen.

Nun gibt es ja aber auch positive Aspekte. Man könnte die Zeit zuhause nutzen. Renovieren? Den Papierkram auf Vordermann bringen? Oder Artikel für den Blog schreiben. Tatsächlich habe ich mich heute schon dabei erwischt, über Neujahrsvorsätze nachzudenken. Aber warum bis zum ersten Januar warten? Es gibt so viel zu tun, und so viele Ideen.

Daher mein erster Vorsatz: Nicht von der dunklen Jahreszeit runterziehen lassen. Stattdessen möchte ich die Dinge erledigen, die ich klassisch vor mir hergeschoben habe. Ein Ansatz wäre, an diesem Wochenende einmal meine Ordner durchzugehen und nicht mehr benötigte Unterlagen zu entsorgen. Das habe ich nämlich schon eine ganze Weile nicht mehr getan – das Wetter war zu schön.

Was ich wollte, aber nicht brauchte

In letzter Zeit habe ich mich mehrfach in Kauflaune erwischt. Vom Ebook-Reader bis zu neuen Kopfhörern. Nicht dass die alten Kopfhörer nicht mehr funktionieren würden. Es gab objektiv gesehen überhaupt gar keinen Grund, sie zu ersetzen. Das ist mir zum Glück dann auch rechtzeitig eingefallen. Aus den Augen, aus dem Sinn.

Und wie ich auf den Ebook-Reader kam, weiß ich schon gar nicht mehr. Denn der eigentliche Witz ist: Ich lese nur sehr selten ein Buch. Im beruflichen Umfeld sind die Informationen aus dem Netz und allerhöchstens Zeitschriften aktueller, Bücher werden dort nur selten als Nachschlagewerke verwendet.

Privat habe ich die letzten Bücher am Rechner gelesen. Zugegeben, das ist nicht wirklich stilvolles Lesen. Da ich mir aber gleichzeitig auch Notizen gemacht habe, war es ungemein praktisch. Lange Rede kurzer Sinn: Ich brauche keinen Ebook-Reader. Zum einen lese ich wenig, zum anderen keine Romane sondern eher Fachliteratur.

Wie kamen denn aber nun diese Kaufideen in meinen Kopf? Auch unbewusst prasseln den ganzen Tag Werbe- und Kaufreize auf uns ein. Manchmal ist es gar nicht so leicht, dies an sich abprallen zu lassen. Aber Übung macht den Meister. Hilfreich ist auf jeden Fall der Tipp, Kaufwünsche auf eine Liste zu schreiben und sie sich erst nach z.B. dreißig Tagen zu erfüllen. Meistens besteht der Wunsch dann gar nicht mehr.

Pendeln – Veränderung der Routinen

Zwar stiegen in der Corona-Krise Akzeptanz und Verbreitung von Home Office deutlich an, dennoch werden die meisten von uns nicht um das Pendeln herumkommen. Viele Menschen empfinden Pendeln als Belastung, Zeitfresser und zusätzlichen Stress. Nicht zuletzt entstehen dadurch zusätzliche Kosten, Pendlerpauschale hin oder her. Was könnte man also unternehmen, um das Pendeln angenehmer zu gestalten und die Zeit sinnvoll zu nutzen?

Bis vor ungefähr drei Jahren war ich Bahnfahrer. Inklusive dem Fußweg zur Haltestelle dauerte die Fahrt ungefähr eine Dreiviertelstunde. Währenddessen habe ich die meiste Zeit Musik gehört, E-Mails und Nachrichten gelesen usw. Ein klassischer Berufspendler in der Bahn, immer an der gleichen Stelle wartend, einsteigend und sitzend. Und jemand, der kaum die Augen vom Bildschirm erhebt.

In meiner Freizeit fahre ich gerne Fahrrad. Warum also nicht einfach mit dem Fahrrad zur Arbeit? Wenn ich diese Zeilen schreibe, frage ich mich ernsthaft, warum ich damit nicht früher angefangen habe. Aber besser spät als nie. Seit nunmehr über drei Jahren fahre ich regelmäßig morgens dreißig, mittags sechzig Minuten mit dem Rad. So komme ich auf gute neunzig Minuten Sport am jeweiligen Tag.

Und im Winter? Oder wenn es regnet? Kälte allein hält nur bedingt ab. Kälte und Wasser zugegeben schon eher. Hinzukommend hat man natürlich nicht immer die Motivation, sich auf den Drahtesel zu schwingen. Die Lösung ist in meinem Fall zum Glück sehr einfach: Zum Beispiel einfach zu Hause arbeiten. Gelegentlich bin ich auch mal Mitfahrer im Auto. Das kann ich mir immerhin noch dahingehend schönreden, als dass das Auto dann nicht nur eine Person befördert. Und während der Fahrt kann man sich unterhalten.

Mir ist klar, dass nicht jeder Pendler einfach aufs Fahrrad umsteigen kann. Dennoch, auch wenn es bei Bahn oder Auto bleibt, die Zeit kann genutzt werden. Im Auto sind die Möglichkeiten zugegebenermaßen stark eingeschränkt. Deswegen halte ich persönlich auch nur wenig davon, es jeden Tag für den Weg zur Arbeit zu benutzen.

Tipps zum Thema minimale Finanzen

Es gibt viele Gründe, sich mit den eigenen Finanzen auseinanderzusetzen. Vielleicht soll die monatliche Sparquote erhöht werden, weil man sich etwas Bestimmtes kaufen möchte. Oder man muss finanziell kürzer treten und ist gezwungen Einsparungen vorzunehmen. In diesem Artikel stelle ich meine persönlichen Maßnahmen und Schritte vor. Diese haben mir geholfen, Kosten zu senken und einen besseren Überblick über meine Finanzen zu haben.

Einzugsermächtigungen auflisten

Dieser Schritt ist zugegebenermaßen eine echte Sisyphusarbeit, welche nicht wirklich Spaß macht. Zumal mir keine Bank bekannt ist, die bestehende Einzugsermächtigungen für das eigene Konto auflistet. Ich bin daher die Kontoauszüge der letzten zwei Jahre durchgegangen, um eine vollständige Liste erstellen zu können. Bei Online-Bezahldiensten wie PayPal hingegen kann man oft eine Liste der zum Einzug berechtigten Firmen einsehen.

Eine Dokumentation erstellen

In meinem Fall ist diese Dokumentation eine digitale Tabellenkalkulation. Die Erfassung kann aber natürlich auch in Papierform erfolgen. Ich führe in dem Dokument verschiedene Listen. Dazu zählen meine monatlichen Fixkosten samt deren Zahlungsart sowie existierende Einzugsermächtigungen. Außerdem pflege ich dort eine Liste aller jährlichen Abbuchungen samt Terminen. Diese Dokumentation gehört zu den wichtigsten Dateien in meinem Datenbestand. Daher lege ich großen Wert auf eine sorgfältige Datensicherung.

Das richtige Konto finden

Da Banken mit überteuerten Dispositionskrediten und Gebühren meiner Meinung nach genug verdienen, möchte ich keine Kontoführungsgebühren zahlen. Noch gibt es zahlreiche Banken mit kostenlosen Girokonten zur Auswahl. Ein Wechsel der Bank ist zwar mit Aufwand verbunden, spart aber oft Geld und verbessert gleichzeitig die eigene Übersicht.

Zukünftige Wechsel erleichtern

Die Dokumentation allein beschleunigt einen zukünftigen Wechsel bereits erheblich. Zusätzlich zahle ich vor allem bei Käufen im Internet fast ausschließlich mit einem Bezahldienst, ich verwende aufgrund der großen Verbreitung PayPal. Ändert sich meine Bankverbindung erneut, muss diese nur dort aktualisiert werden. Das erspart mir bei jedem Shop, bei dem ich noch ein Konto besitze, die Zahlungsmethode anpassen zu müssen.

Viele Dienstleister bieten außerdem Kundenportale an. In diesen Kundenportalen können die eigenen Daten gepflegt werden. Ich kann so zum Beispiel bei all meinen Versicherungen online die Bankverbindung ändern. Das spart viele Briefe und Kommunikationsaufwand.

Vertragsfreiheit

In Deutschland genießt man als Volljähriger Vertragsfreiheit. Ich bin kein Jurist, aus der Hüfte geschossen übersetze ich das Juristendeutsch für mich folgendermaßen: Wenn keine der Vertragsparteien damit gegen geltendes Recht verstößt, können beliebige Verträge abgeschlossen werden. Natürlich nur bei beidseitigem Einverständnis.

Das ist ein wesentlicher Bestandteil meiner wirtschaftlichen Mündigkeit. Noch mündiger fühle ich mich allerdings ohne Verträge. Möglichst frei von Verpflichtungen. Vor allem frei von jenen, deren Eigenschaften und Vorgaben sich nicht von mir anpassen lassen. Das nenne ich Vertragsfreiheit.

Ein eher unbedeutendes, aber aussagekräftiges Beispiel: Für mein Handy nutze ich seit Jahren eine Prepaid-Karte. Zu Hochzeiten der Ausgangsbeschränkungen während der Corona-Krise habe ich meinen Tarif abbestellt. Wenn ich im Urlaub bin, und meine Unterkunft z.B. kein vernünftiges WLAN bereitstellt, buche ich eben schnell etwas Datenvolumen dazu. Ein Tarif mit ein- oder gar zweijähriger Laufzeit ist für mich mittlerweile undenkbar.

Flexibilität und Reduktion machen gerade in unvorhersehbaren Situationen vieles leichter. Ein eigenes Auto ist schnell verkauft. Zum Beispiel bei einem Umzug in die Innenstadt. Oder bei Verlust der Beschäftigung. Ein Leasingwagen muss bezahlt werden. Auch dann, wenn ich ihn eigentlich gar nicht mehr nutze. Oder wenn er eigentlich gar nicht mehr in mein Leben passt.

Umgekehrt gibt es auch Verträge, die ich zwar monatlich kündigen könnte, aber seit vielen Jahren stetig bediene. Zum Beispiel zum Streamen von Musik. Bevor ich eine Verpflichtung eingehe, hinterfrage ich nicht nur die Konditionen, sondern auch die Verpflichtung selbst.

Ich möchte nur noch Lieblingssachen

Beim Radfahren verwende ich ein GPS-Gerät. Dieses Gerät treibt mich regelmäßig in den Wahnsinn. Nicht nur, dass die Navigation nicht zuverlässig ist, die Software ist auch voller Fehler. Immerhin, es wird von Aktualisierung zu Aktualisierung besser. Also ein Produkt, welches bedingungslos nach dem Bananenprinzip hergestellt wurde. Es reift beim Kunden. Eigentlich besitze ich das Gerät nur deshalb noch, weil es viel Geld gekostet hat und ich es nicht einfach wegwerfen möchte.

Ebenfalls beim Sport mit dem Rad kommt regelmäßig ein Multi-Tool zum Einsatz. Dieses Multi-Tool ist das genaue Gegenteil von dem genannten GPS. Es ist in jeder Hinsicht hochwertig, zu Ende durchdacht und mit jeder Funktion ausgestattet, die ich benötige. Wenn ich unterwegs eine Schraube am Rad bewegen muss, weiß ich, dass das Werkzeug den passenden Aufsatz hat. Und dass dieser greift, statt zu verkanten oder abzurutschen.

Dieses Werkzeug ist eine Lieblingssache. Ich habe nicht im geringsten das Bedürfnis, mich nach einer Alternative oder einem Nachfolger umzuschauen. Im Gegenteil: Dieses Teil wird gehegt und gepflegt. Es passt perfekt zu meinen Anforderungen und erzeugt die beruhigende Gewissheit, im Fall der Fälle gut ausgerüstet zu sein.

Zum Glück wird der Anteil der Lieblingssachen größer. Damit das so bleibt, kaufe ich vor allem nichts mehr spontan. Wenn ein Bedarf entsteht, informiere ich mich vor dem Kauf gründlich. Zumindest dann, wenn sich herausgestellt hat, dass es sich wirklich um einen Bedarf handelt. Oft handelt es sich eher um Kauflaune. Und von diesen möchte ich mich nicht mehr leiten lassen. Steht dann der Entschluss einer Anschaffung, mache ich keine Abstriche bei der Qualität.

Neben des ohnehin gelebten Gedankens “Klasse statt Masse” finde ich Geiz letztendlich kontraproduktiv und ganz bestimmt nicht geil. Wenn also eine Anschaffung ansteht, spielt Geld, zumindest bis zu einem gewissen Punkt, “keine Rolle”. Der zweite Gedanke lautet also “wenn, dann richtig” oder “so günstig wie möglich, aber so teuer wie nötig”.

Drei Monate Corona-Krise – ein persönlicher Rückblick

Nach nunmehr knapp drei Monaten allgegenwärtiger Präsenz von COVID-19 in Alltag und Medien habe ich gedanklich einige Schlussfolgerungen für mich selbst gezogen. Das Wichtigste zu allererst: Die Menschen um mich herum und auch ich selbst sind gesund. Daher habe ich das Glück, über folgendes nachdenken zu können.

Mehrfach habe ich in meinem Umfeld von Ängsten vor oder aufgrund von Verlust der Beschäftigung, Kurzarbeit und Bedenken hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung gehört. Davor sind nur die wenigsten wirklich sicher. Man kann aber versuchen, die potenziellen Auswirkungen auf das eigene Leben möglichst gering halten. Keine Finanzierungs- oder Leasing-Verpflichtungen in Verbindung mit geringen fixen Ausgaben schaffen finanziellen Spielraum und lassen das eventuell notwendige Überbrücken wirtschaftlich schwerer Zeiten besser zu.

Oft hat man Ideen und Pläne, die aber im Alltag nicht den notwendigen Raum bzw. die entsprechende Priorität genießen. Man würde gerne etwas tun, macht es aber dann doch nicht. Da der Alltag nun plötzlich Einschränkungen unterlag, suchte ich in den eigenen vier Wänden neue Beschäftigungen für die gewonnene Zeit. Eine davon ist die Realisierung dieses Blogs.

Ganz automatisch verbringt man mehr Zeit und redet auch mehr miteinander. Daraus entstanden zum ersten Mal seit langem wieder grundsätzliche Gespräche hinsichtlich Gestaltung der Zukunft. Bietet sich hier die Chance, wieder etwas mehr Enthusiasmus und Dynamik in die eigene Beziehung zu bringen?

Versichern mit Sinn

Aufgrund der Wichtigkeit und Individualität dieses Themas möchte ich eingangs noch einmal darauf hinweisen: Dieser Beitrag ist keine Handlungsempfehlung, er stellt lediglich meine Meinung zum Thema Versicherungen dar. Den notwendigen eigenen Versicherungsschutz muss und sollte jeder für sich selbst und/oder mit einem Berater bestimmen.

Immer wieder bin ich überrascht, wogegen man sich versichern kann. Ausfall der aufwendigen und kostspieligen Hochzeitsfeier, Fallenlassen des Smartphones, Beschädigung der Brille oder gegen schlechtes Wetter im Urlaub sind nur einige Beispiele. All das kostet natürlich viel Geld, Zeit und Aufwand.

Am Beispiel der Handy-Versicherung habe ich dann einmal für mich nachgerechnet: Eine Versicherung für ein zeitgemäßes Gerät liegt bei ca. 60 EUR im Jahr. Ich nutze seit 20 Jahren Mobiltelefone. In dieser Zeit habe ich einmal eines so fallenlassen, dass das Display beschädigt war. Die Reparaturkosten lagen bei unter 200 EUR. Dem stünden 1200 EUR Versicherungsbeiträge gegenüber. Natürlich ist diese Rechnung sehr einfach, aber mein persönliches Fazit muss lauten: Achte auf Deine Sachen, dann sparst Du Dir einen Haufen Geld und Ärger.

Also habe ich mir überlegt, was an persönlichem Versicherungsschutz (persönlich meint ohne Hausrat, Auto etc.) für mich notwendig ist. Die Liste ist erfreulich kurz ausgefallen:

  • Das gesetzliche Paket aus Kranken-, Arbeitslosen- und Rentenversicherung, welches für mich als Angestellter ohnehin Pflicht ist
  • Privathaftpflichtversicherung
  • Auslandsreisekrankenversicherung
  • Berufsunfähigkeitsversicherung

Nicht wirklich notwendig, aber meiner Meinung nach sinnvoll:

  • Krankenzusatzversicherung

Durch diese Anzahl an Verträgen halten sich die Ausgaben trotz umfassendem Schutz in einem kleinen Rahmen.

Einfach anfangen

Ich bin nun schon seit einiger Zeit dabei, mein Leben zu entrümpeln und mich auf das (aus meiner Sicht) Wesentliche zu fokussieren. In diesem Beitrag möchte ich einige Anregungen und Ideen geben. Diese richten sich vor allem an Menschen, die gerne reduzieren würden, aber nicht so recht wissen, womit sie eigentlich anfangen könnten.

  • Jedes Mal, wenn ein Newsletter in das E-Mail-Postfach flattert, diesen abbestellen. Oft befindet sich ein entsprechender Link am Ende des Newsletters. Andernfalls einfach eine kurze E-Mail an die im Impressum angegebene Adresse senden.
  • Das Smartphone auf Lautlos/Nicht stören o.ä. stellen. Falls das zu krass ist: Benachrichtigungen auf dem Sperrbildschirm deaktivieren.
  • Kleidungsstücke, von denen man genau weiß, dass man sie nicht mehr anzieht, zusammenpacken und bei nächster Gelegenheit spenden oder verkaufen.
  • Sowohl in sich, als auch in den eigenen Geldbeutel gehen. Gibt es da Verträge, Mitgliedschaften etc., welche definitiv keinen Sinn mehr machen und gekündigt werden können? Anhaltspunkte liefern die Karten im Geldbeutel, das eigene E-Mail-Postfach und die letzten Kontoauszüge. Beispiele: Fitnessstudio, Zeitschriftenabo, Bonusprogramme etc.
  • Sofern Filme und Serien nicht als eines der eigenen Hobbys anzusehen sind, sondern eher dem Zeitvertreib dienen: Den Fernseher ausgeschaltet lassen. Modus für Fortgeschrittene: Fernseher abschaffen.
  • Klar abgegrenzte Einheiten im Haushalt aufräumen und nicht mehr benötigtes verkaufen/verschenken/entsorgen. Diese Einheiten vor allem am Anfang bewusst klein halten, um die eigene Motivation durch sich rasch einstellende Erfolge aufrecht zu erhalten. Beispiel: Die berühmte Universalschublade mit allem von A wie Allzweckschere bis Z wie Zettelblock.
  • “Keine Werbung, keine kostenlosen Zeitungen”-Aufkleber am Briefkasten anbringen

Sicher kann es auch nicht schaden, darüber nachzudenken, was einen überhaupt zu der Überlegung der Reduktion gebracht hat. Der überquellende Kleiderschrank? Finanzielle Not? Daraus lassen sich bestimmt auch zahlreiche mögliche Schritte ableiten.