Unverhofft kommt oft

In meinem letzten Artikel schrieb ich davon, müde zu sein. Mir fehlte der der Alltag der Austausch mit Menschen, Normalität.

Nach wie vor habe ich nicht mehr meinen normalen Freizeitalltag, so wie er noch vor einem Jahr war. D.h. an festen Tagen zum Sport gehen, sich mit Freunden treffen, Essen gehen, Ausflüge unternehmen und Vieles mehr.

Kraft schöpfe ich aber aus kleinen Inseln des neuen Alltags. Das sind das wöchentliche Online-Pubquiz, der Online-Yogakurs und zumindest die tägliche Runde um den Block.

Mir ist auch immer bewusst, dass ich im Vergleich zu vielen anderen weniger Sorgen habe. Ich habe keine Angst um meinen Job, mir geht es gesundheitlich gut, ich muss Homeoffice nicht in Einklang mit Homeschooling bringen und dabei Angst haben, dass Kinder zu kurz kommen während ich mich selbst im Hamsterrad abrenne.

Dennoch hatte es mir vor meinem zweiten Geburtstag während Corona regelrecht gegraust! Das zweite Mal daheim sitzen, Trübsal blasen, so rein gar nichts tun…

Umso schöner war es daher, dass ich einen wunderschönen Tag mit meinem Lieblingsmenschen und einer Freundin hatte. Diese hatte sich ganz spontan am Tag vorher angekündigt. Und dann noch der Überraschungsbesuch einer Freundin, um einen Geschenkkorb meiner engsten Freundinnen zu übergeben. Alles natürlich corona-konform. Dazu kamen dann noch die vielen, wirklich von Herzen kommenden Glückwünsche.

Daher: Unverhofft kommt oft. Ich hatte mich auf einen eher traurigen Tag eingestellt und war am Ende einfach nur beseelt

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