Vernunft kann so schwer sein

In diesen Tagen macht sich Frust breit. Bisher, das muss ich klar sagen, hat mich die Corona-Krise zwar eingeschränkt, mir aber rational betrachtet nur wenig Schaden zugefügt. Wenig? Naja, schlimm genug, ich denke vor allem an die Einschränkung sozialer Kontakte. Aber: Ich kann von zu Hause aus arbeiten, meinen Hobbies nachgehen. Was abseits von der sozialen Komponente fehlt, das ist mehr oder weniger Luxus für mich.

Für mich? Ja. Denn es muss klar sein, dass von dem, was für mich Luxus ist, die Existenz anderer Menschen abhängt. Das macht mich traurig, aber ich kann es leider nicht wirklich ändern, beziehungsweise nur in geringem Maß beeinflussen.

Was ist in den letzten Tagen passiert? Eigentlich nichts Neues. Es nervt einfach nur. Ich zeige also gerade Nerven. Und ich mag gerade nicht mehr vernünftig sein, denn das war ich einfach schon sehr lange. Und es ändert sich gefühlt nichts.

Was könnte man dagegen unternehmen? Shoppen im Internet? Nein, bitte nicht. Das macht nicht zufriedener. Es lenkt nur ganz kurz ab. Außerdem brauche ich gerade nichts. Etwas aufräumen? Igitt. Ich könnte meine Co-Autorin mit meinen Gedanken nerven. Notiert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.