Was ich wollte, aber nicht brauchte

In letzter Zeit habe ich mich mehrfach in Kauflaune erwischt. Vom Ebook-Reader bis zu neuen Kopfhörern. Nicht dass die alten Kopfhörer nicht mehr funktionieren würden. Es gab objektiv gesehen überhaupt gar keinen Grund, sie zu ersetzen. Das ist mir zum Glück dann auch rechtzeitig eingefallen. Aus den Augen, aus dem Sinn.

Und wie ich auf den Ebook-Reader kam, weiß ich schon gar nicht mehr. Denn der eigentliche Witz ist: Ich lese nur sehr selten ein Buch. Im beruflichen Umfeld sind die Informationen aus dem Netz und allerhöchstens Zeitschriften aktueller, Bücher werden dort nur selten als Nachschlagewerke verwendet.

Privat habe ich die letzten Bücher am Rechner gelesen. Zugegeben, das ist nicht wirklich stilvolles Lesen. Da ich mir aber gleichzeitig auch Notizen gemacht habe, war es ungemein praktisch. Lange Rede kurzer Sinn: Ich brauche keinen Ebook-Reader. Zum einen lese ich wenig, zum anderen keine Romane sondern eher Fachliteratur.

Wie kamen denn aber nun diese Kaufideen in meinen Kopf? Auch unbewusst prasseln den ganzen Tag Werbe- und Kaufreize auf uns ein. Manchmal ist es gar nicht so leicht, dies an sich abprallen zu lassen. Aber Übung macht den Meister. Hilfreich ist auf jeden Fall der Tipp, Kaufwünsche auf eine Liste zu schreiben und sie sich erst nach z.B. dreißig Tagen zu erfüllen. Meistens besteht der Wunsch dann gar nicht mehr.

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